| |
= w e r b u n g
|
|
Eine Zivildienststelle braucht neue Zivis.
Und Du suchst gerade eine Zivildiensstelle.
Wie Du die richtige findest und wie Du Dich bewirbst
Das folgende ist natürlich nur als Beispiel gedacht. Oft hat man ja durch Bekannte und Freunde bereits kontakt zu Zivildienststellen. Wer aber in einem anderen Ort Zivildienstleisten will und dort keine Zivildienststelle kennt, soll diese Seite helfen.
Links zu Online-Stellenböresen gibt es unter [Links].
Die DFG-VK (http://www.dfg-vk.de)
bietet eine Stellen-Liste an die gegen einen Unkostenbeitrag
angefordert werden kann. Die Liste ist nach Postleitzahlen in viele
Regionen unterteilt, sodaß nicht jeder drei Kilo Papier wälzen
muß. Neben der Adresse sind auch die Art der
Tätigkeit, die Anzahl der Zivildienstplätze und
Dienstunterkünfte, soweit vorhanden, verzeichnet.
Diese Liste ist meines Wissens die vollständigste und am
besten gepflegte überhaupt. Daher gebe ich hier auch keine anderen
Empfehlungen.
Der Preis kann bei größeren Regionen schon 15 Mark
betragen, was einem aber in jedem Fall eine gute Dienststelle wert sein sollte.
...und Action!
Dann kann es ja losgehen:
Als erstes schreibst Du am besten Deine Top-Ten Zivildienststellen heraus.
Jetzt must Du checken, ob die Dich haben wollen, dazu halt mal bei
einigen Stellen anrufen und Fragen, ob ein (zwei, drei) Zivi(s) gebraucht
wird, und sagst auch wann Du gerne mit deinem Zivi anfangen würdest.
Dazu: Bewerbung für eine Zivildienst-Stelle
Dazu: Jan Musterzivi
Falls Du genau dann kommen willst, wenn der alte Zivi geht, lädt
Dich die Stelle sicher zu einem Probetag ein. Das ist wichtig für
Dich, damit Du ungefär eine Vorstellung hast, was Du die nächsten
Monate machen könntest. Für die Stelle ist es eigendlich egal,
und sie machen auch keinen Test oder Spießrutenlauf, sondern man will
Dir in der Regel wirklich ein Bild der Arbeit vermitteln.
An so einem Probetag bist Du aber NICHT durch das Bundesamt für
Zivildienst versichert, Fahrtkosten sind selbst zu tragen. Ein Probetag
ist auch nicht offiziell vorgesehen, deshalb verzichten einige Stellen
auch darauf. Auf jeden Fall solltest Du aber mal den Arbeitsplatz in
Augenschein nehmen und möglichst Deinen Vorgänger fragen,
ob es ihm Spaß gemacht hat.
Wenn Du soweit bist, musst Du wahrscheinlich ersteinmal warten.
Denn ohne die Anerkennung Deiner Verweigerung kann Dich die
Zivildienststelle nicht "nehmen".
Sobald Du die Anerkennung hast, gehst Du mit ihr zu der
Zivi-Stelle. Dort musst Du unterschreiben, daß Du Dir keine
andere Stelle suchst und bekommst von der Stelle unterschrieben,
daß sie sich keinen anderen Zivi suchen. Ein fairer Deal.
Vielleicht sollst Du auf die Vier-Wochen-Frist verzichten.
Das bedeutet, daß Dir die Einberufung zum Zivildienst bei dieser
Stelle nicht vier sondern nur zwei Wochen vor Dienstantritt zugestellt
werden muss. Das kannst Du auch getrost unterschreiben, wenn Du den Termin
mit der Dienststelle ausgemacht hast.
Und dann geht alles seinen Gang, die Zivildienststelle fordert
beim Bundesamt für den Zivildienst einen Zivi an, und zwar genau
Dich.
Das Bundesamt schickt Dir dann eine Einberufung, der Du folgen
musst. Falls der Dienstort nicht Dein alter Wohnort ist, liegt ein
Gutschein für eine Bahnfahrkarte am ersten Dienst-Tag bei.
Am ersten Tag Deines Zivildienstes musst Du bis spätestens
15 Uhr bei der Zivildienststelle aufkreuzen und einen Haufen Geduld
mitbringen, da jede Menge Papierkram dann erledigt werden muß.
Innerhalb der ersten vier Dienst-Tage muß eine Art
"Einstellungsuntersuchung" durchgeführt werden. Dabei wird
überprüft, ob Du noch halbwegs gesund bist. Denn solltest Du
inzwischen "untauglich" geworden sein, musst Du keinen oder nur
eingeschränkt Zivildienst leisten.
Inzwischen gibt es einige Stellenbörsen für Zivis im Internet. Mehr dazu unter [Links].
|